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Elisabeth Herrmann

Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg/Lahn arbeitet als Fernsehjournalistin für die Abendschau des rbb. Sie lebt in Berlin.

Veröffentlichungen

Das Kindermädchen, 2005

Joachim Vernau hat gerade einen richtig guten Lauf. Nicht nur, dass er mit der zukünftigen Innensenatorin Sigrun von Zernikow verlobt ist, er soll auch Partner der renommierten Anwaltskanzlei ihres Vaters werden. Doch da erscheint eine alte Ukrainerin namens Olga in der ehrwürdigen Villa der von Zernikows und möchte eine Unterschrift von Joachims Schwiegervater in spe. Als die Seniorin am nächsten Morgen jedoch tot aus dem Landwehrkanal geborgen wird, schöpft Joachim Verdacht und fängt an, in der Vergangenheit der Familie von Zernikow zu stochern. Unterstützung findet er bei seiner ehemaligen Studienkollegin Marie-Louise. Bald finden sie heraus, dass das damalige Kindermädchen eine Zwangsarbeiterin aus der Ukraine war, die 1944 aus fadenscheinigen Gründen hingerichtet worden ist. Noch bevor sie weiter bohren können, kommt es zu den ersten Einschüchterungsversuchen. Doch Joachim und Marie-Louise geben nicht auf und decken nicht nur ein überraschendes Geheimnis auf.

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Die 7. Stunde

Joachim Vernau und Marie-Louise Hoffmann haben eine schlecht gehende Anwaltskanzlei in Berlin, Prenzlauer Berg. Da kommt es ihnen gerade recht, dass sich Marie-Louises alte Freundin Katharina Oettinger meldet. Für eine Privatschule in Pankow sucht sie einen juristisch qualifizierten Privatdozenten, der den Teen Court, die Schulgerichts-AG, leiten kann. Joachim sagt zu und stellt schnell fest, dass es an der Schule nicht ganz mit rechten Dingen zugeht: seine Schüler bekommen Morddrohungen von einer „schwarzen Königin“. Als am Tag der offenen Tür tatsächlich eine Schülerin vergiftet wird und die Polizei im Dunklen tappt, nimmt Joachim auf eigene Faust Ermittlungen auf. Schon bald gerät er in einen Sog aus Rollenspielen, falschen Vampiren und echten Morden. Und: Welche Rolle spielt dabei die Hauptschule, die sich gegenüber der feinen Privatschule befindet?

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Elisabeth Herrmann: Die letzte Instanz

Der Rechtsanwalt Joachim Vernau hat es nicht leicht. Zusammen mit seiner Kollegin Marie Louise Hoffmann betreibt er in einem Berliner Hinterhof eine kleine Anwaltskanzlei. Leider ist Marie-Louise eine hoffnungslos idealistische Kämpferin der Besitzlosen, während Joachim von der großen Firmen-Kanzlei träumt. Als er eines Tages vor dem Berliner Landgericht einen seiner Mandanten verabschiedet, wird dieser Ziel eines Attentats. Der Mandant bleibt unverletzt, die Täterin wird festgenommen – und entpuppt sich als eine alte Dame aus Görlitz, die schon wenig später in einem Krankenhaus verstirbt. Als kurz darauf weitere , scheinbar willkürliche Morde geschehen, beginnt Vernau auf gut Glück mit eigenen Recherchen und besucht den Görlitzer Wohnort der alten Frau. Dort entdeckt er eine Spur, die ihn weit in die Vergangenheit zurück führen soll.

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Elisabeth Herrmann: Lilienblut

Die 16-jährige Sabrina lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Ort direkt am Rhein. Der Traum der Mutter ist es, dass Sabrina nach der Schule mit ins Familiengeschäft einsteigt und mithilft, den kleinen Weinberg zu betreiben. Doch Sabrina hat erst einmal andere Pläne. Zusammen mit ihrer zwei Jahre älteren Freundin Amelie will sie lieber die Welt unsicher machen. Als ein gut aussehender junger Mann in einem alten Boot im nahe gelegenen Naturschutzgebiet anlegt, sind die beiden Freundinnen Feuer und Flamme. Selbst wenn Amelie schnell klarstellt, dass sie diejenige ist, für die sich Kilian interessieren soll. Doch dann geschieht das Unfassbare: Amelie wird im Naturschutzgebiet unweit der Anlegestelle ermordet aufgefunden und Kilian ist samt Schiff verschwunden. Für Sabrina ist die Sache klar, doch leider kann sich außer ihr niemand an den scheuen jungen Mann erinnern. Da auch die Polizei bald nicht mehr an den „geheimnisvollen Fremden“ glaubt, nimmt Sabrina die Ermittlungen schließlich selbst in die Hand…

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Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten

Judith Kepler ist Cleanerin. Sie ist diejenige, die die Tatorte säubert, jene unheiligen Orte also, an denen Menschen ihr Leben lassen oder furchtbare Erfahrungen machen mussten. Nicht jeder ist für so einen Job geschaffen, doch für Judith, die in einem DDR-Waisenhaus groß geworden ist und mit 16 Jahren schon eine Drogenkarriere hinter sich hatte, ist es der letzte Ausweg. So übernimmt die inzwischen 29-jährige auch die Reinigung eines Tatorts in Berlin-Marzahn. Doch was sie dort erwartet, ist nicht nur das übliche Chaos, sondern eine Konfrontation mit ihrer eigenen Vergangenheit: Zufällig findet sie einen Brief, in dem ihre Waisenhausakte steckt – eine Akte, die eigentlich in den Wirren der Wende als verschwunden galt. Judiths Neugier ist unbezwingbar, und so beginnt sie mit eigenen Nachforschungen. Dabei trifft sie nicht nur auf den Ex-BND Mann Quirin Kaiserley, der aus ganz eigenen Gründen ebenfalls Interesse am rätselhaften Verschwinden von Judiths Eltern hat, sondern sie gerät auch zwischen die Fronten der verschiedenen Geheimdienste, die noch immer eifrig dabei sind, Vergangenes zu vertuschen.

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