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Leena Lehtolainen

Leena Lehtolainen wurde 1964 in Vesanto (Finnland) geboren, mit 12 Jahren veröffentlichte sie bereits ihr erstes Buch. Den Durchbruch als Krimiautorin schaffte sie 1993 mit "Alle singen im Chor", worin Kommissarin Maria Kallio das Licht der Welt erblickte. Sie arbeitet auch als Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin und lebt heute in Degerby, westlich von Helsinki.

Veröffentlichungen

Alle singen im Chor, 2002

(Ensimmäinen murhani 1993)

Acht befreundete junge Menschen, alle Mitglieder eines Studentenchores, verbringen ein lässiges Wochenende mit Chorproben auf einem Landsitz, bis ihr Gastgeber am frühen Sonntagmorgen tot am Ufer des nahen Sees treibt. Die junge Kommissarin Maria Kallio übernimmt die Ermittlungen in diesem Fall, der dadurch pikant wird, dass Maria Kallio sowohl das Opfer als auch alle Freunde des Opfers beiläufig kennt. Kommt der Mörder aus dem Freundeskreis? „Alle singen im Chor" ist chronologisch gesehen der erste Roman um die Ermittlungsarbeit von Kommissarin Maria Kallio.


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Auf die feine Art, 2003

(Harmin paikka 1994)

Eine junge Frau wird ermordet, ihr Freund ist tatverdächtig. Die Familie des Opfers bittet Maria, ihn als Anwältin zu vertreten. Im Lauf der Ermittlungen wird Maria selbst zum Opfer von Drohungen und Sabotageakten. Bald merkt sie, dass die vornehme Familie mit aller Macht verhindern will, dass sie den wahren Täter findet. Doch Beweise für ihren Verdacht hat sie nicht.






 

Kupferglanz, 1999

(Kuparisydän 1995)

Eine Vertretungsstelle führt Maria Kallio zurück in ihr Heimatdorf Arpikylä. Die Kommissarin stellt sich auf einen ruhigen Sommer ein, doch schnell steht sie vor einem rätselhaften Fall: Eine Frau stürzt vom Turm der stillgelegten Kupfermine. Bald darauf wird ihr Bruder ermordet aufgefunden. Ist der Mörder Maria aus Kindertagen bekannt?







 

Weiß wie die Unschuld, 2003

(Luminainen 1996)

Die Leiterin eines Therapiezentrums für Frauen verschwindet plötzlich - bei den Ermittlungen stösst die neue Kommissarin Mara Kallio auf eine religiöse Fanatikerin, eine Stripperin sowie einen undurchsichtigen Dichterfreund der Vermissten, und alle benehmen sich verdächtig, aber die Beweise fehlen. In dieser Situation bricht ein Bankräuber aus dem Gefängnis aus und schwört, Maria, die ihn einst verhaftet hat, zu töten.






 

Die Todesspirale, 2004

(Kuolemanspiraali 1997)

Aufregung in Helsinki: Eine bekannte Eiskunstläuferin wird tot aufgefunden - man hat sie mit ihren eigenen Schlittschuhen brutal erschlagen. Bei der Untersuchung des Falls gerät Kommissarin Maria Kallio unversehens in die Dopingszene und die politischen Machtspiele rund um den Leistungssport. Im Morddezernat ist es für sie unterdes auch nicht eben leicht, da einer ihrer Kollegen sie rücksichtslos schikaniert. Und das ausgerechnet jetzt, wo Maria ein Baby erwartet.






 

Der Wind über den Klippen, 2004

(Tuulen puolella 1998)

Kommissarin Maria Kallio ist gerade aus dem Mutterschaftsurlaub zurückgekehrt, und als wären die Spannungen im Dezernat und die Doppelbelastung nicht genug, hat sie gleich einen Fall auf dem Tisch, der ihr besonders nahe geht. Auf einer Insel in den Schären ist eine Leiche gefunden worden. Zufälligerweise hatte Maria den erfolgreichen Geschäftsmann kurz vorher bei einem Segeltörn kennen gelernt. Ein Unfall war es nicht, und bald findet Maria heraus, dass sich noch andere Verbrechen an diesen Fall knüpfen.






 

Zeit zu sterben, 2002

(Tappava Säde 1999)

Maria Kallio, von ihrem Publikum zu Hause geliebt und mit jedem Buch sehnsüchtig aufs Neue erwartet, wird in einen Fall verwickelt, der mysteriöser nicht sein könnte. Säde, eine junge Therapeutin, beschliesst, zukünftig nicht mehr nett zu sein und den misshandelten Frauen, die sie betreut, auf eine ungewöhnliche Art zu helfen. Eine mörderische Therapie nimmt ihren Lauf.







 

Wie man sie zum Schweigen bringt, 2005

(Ennen lähtöa 2000)

Der Stadtverordnete und bekennende Schwule Petri Ilveskivi wird in Helsinkis Stadtteil Espoo erschlagen aufgefunden. Der Täter ist schnell gefasst, doch damit ist der Fall leider nicht erledigt. Die Sache sieht nach einem Auftragsmord aus. Stecken Rechtsradikale hinter der Bluttat oder ist der Auftraggeber gar im Umfeld der Stadtverwaltung zu suchen? Als die toughe Hauptkommissarin Maria Kallio eine heiße Spur verfolgt, wird sie überraschend ausgebremst: Plötzlich soll der Fall als geklärt zu den Akten gelegt werden. Damit ist natürlich ihre Neugierde geweckt. Als auf Kallio auch noch ein Brandanschlag verübt wird, macht sie auf eigene Faust weiter, um den Drahtzieher zu finden.



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Im schwarzen See, 2006

(Veren vimma 2003)

Nach zweijähriger Babypause kehrt Mario Kallio, Chefin des Gewaltdezernats Espoo (Finnland), zurück an ihren Arbeitsplatz. Und gleich ihr erster Fall hat es in sich: Die Enthüllungsjournalistin Annukka Hackmann wird erschossen in einem See bei Helsinki aufgefunden. Wie sich herausstellt, steht ihr neuestes Buch über den finnischen Rallyefahrer Sasha Smeds kurz vor Veröffentlichung. Ist der Inhalt so skandalös, dass ein Mitglied aus Smeds Familie hinter dem Mord stehen könnte? Aber auch der Ehemann und der Geliebte der Journalistin haben ein Motiv. Das Problem ist nur: Alle Verdächtigen haben ein Alibi. Doch Maria Kallio plagen noch ganz andere Sorgen: in ihrem Team gibt es Ärger um eine angebliche sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und als berufstätige Frau hat sie es mit ihrem unzufriedenen Ehemann und zwei Kindern nicht immer leicht.



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Wer sich nicht fügen will, 2007

(Rivo Satakieli 2005)

Maria Kallio leitet das Gewaltdezernat der zweitgrößten finnischen Stadt Espoo. In ihrem neuen Fall ermittelt sie im Mord an der bekannten Edel-Prostituierten Lulu, die kurz vor einer Fernsehdiskussion vergiftet in ihrer Umkleidekabine aufgefunden wird. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen, denn Lulu setzte sich stark für die Legalisierung der Prostitution in Finnland ein und kämpfte gegen den Frauenhandel aus den ehemaligen Ostblock-Staaten. Damit eckte sie an – in Politik und Verwaltung ebenso wie bei der russischen Zuhälter-Mafia. Noch bevor etwas Licht ins Dunkel dieses Falles dringen kann, wird im Espooer Krankenhaus eine brutal zugerichtete, junge Frau ins Krankenhaus eingeliefert. Als Maria Kallio herausbekommt, dass sie aus der Ukraine stammt und als Prostituierte arbeitet, flüchtet sie. Bei ihren Ermittlungen gerät Kallio immer tiefer in eine Verstrickung aus Politik und Rotlichtmilieu, bis sie selbst in höchste Gefahr gerät.



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Du dachtest, du hättest vergessen, 2007

(Kun luulit unohtaneesi, 2002)
25 Jahre ist es jetzt her, dass Rane seinen Vater im elterlichen Haus im abgelegen finnischen Pielavesi ermordete und sich selbst ein Jahr später in einem Gefängnis in Helsinki umbrachte. Der Rest der Familie spricht nie über diese Ereignisse. Erst nach dem Tod der Großmutter fängt die Enkelin Katja an, ihrer Mutter und ihren Tanten und Onkeln Fragen zu stellen. Peu à peu kommt eine Wahrheit ans Tageslicht, bei der es nicht nur einen Schuldigen gibt. Dass die Finnen Probleme mit Alkohol und monatelangen Winterdepressionen haben, weiß man nicht erst seit Aki Karusmäki, dem Kult-Regisseur der Leningrad Cowboys. Auch Leena Lehtolainen befasst sich in ihrem neuen Familienroman mit diesen Themen. Doch sie versinkt nicht in Klagen, sondern sie tritt die Flucht nach vorne an.

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Leena Lehtolainen: Auf der falschen Spur, 2009

(Väärän jäljillä, 2008)
Maria Kallio hat ihren Job als leitende Ermittlerin bei der Espooer Polizei hat den Nagel gehängt und arbeitet jetzt an einem Forschungsauftrag für das finnische Innenministerium. Endlich hat sie mehr Zeit für ihre Familie. Doch alles ändert sich schlagartig, als der bekannte Sportfunktionär Pentti Vainikainen auf einer Marketingveranstaltung vergiftet wird. Hat dieser Anschlag aber vielleicht jemand ganz anderem gegolten? Er könnte auch an die Adresse der Sportjournalistin Jutta Särkikoski gehen, die sich mit der Aufdeckung eines Dopingskandals in der Sportszene nicht nur Freunde gemacht hat. Da die Polizei sehr unter Druck steht und Marias Nachfolgerin schwanger ist, wird sie gegen ihren Willen erneut als leitende Ermittlerin eingesetzt. Und dann geht alles Schlag auf Schlag.

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