James Siegel
James Siegel studierte an der Universität von New York, bevor er eine
Karriere als Werbefachmann einschlug, dessen Kampagnen mehrfach ausgezeichnet
wurden. Sein erster Roman („Epitaph“) erhielt 2001 den ersten Preis als
bester Kriminalroman, eine Auszeichnung der „Private Eye Writers of America“.
James Siegel lebt auf Long Island, New York.
Veröffentlichungen
Verschollen, 2005
(Epitaph 2001)
William Riskin, einst Mitarbeiter einer New Yorker Detektei,
erfährt zufällig vom Tod seines ehemaligen Partners Jean Goldblum.
Seinen Wunsch, dem Toten die letzte Ehre zu erweisen, wird er
schon bald bereuen. Er findet heraus, dass Jean trotz seines hohen
Alters weiter als Detektiv gearbeitet hat und mitten in einem
aktuellen Fall verstorben ist. Die beiden Männer hatten sich einst
geschworen, den Fall des Partners, sollte dieser scheitern, zu
Ende zu führen. William stößt auf Unterlagen, die das mysteriöse
Verschwinden einer ganzen Reihe von Menschen beleuchten. Die Spur
führt ihn nach Miami und zu einem Verbrechen, das weit in die
Vergangenheit zurückreicht.
Entgleist, 2004
(Derailed, 2003)
Charles Shine ist Creative Director einer großen New Yorker Werbeagentur. Er
ist verheiratet und hat eine 13-jährige zuckerkranke Tochter. Als er eines
Morgens mit einem späteren Zug als sonst zur Arbeit fährt, lernt er die verführerische
Lucinda kennen. Beide sind verheiratet, beide finden sich sehr attraktiv
und so kommt es, wie es kommen muss: sie beginnen eine heiße Affäre. Zu einem
Schäferstündchen treffen sie sich in einem abgerissenen Hotel. Doch dann
nimmt das Unglück für Charlie seinen Lauf. Nach dem vergnüglichen Zusammensein
werden sie im Hotel überfallen und Lucinda wird mehrfach vergewaltigt. Da
beide nicht zur Polizei gehen wollen, sind sie leichte Opfer einer Erpressung.
Erst sind es 10.000 Dollar, nach ein paar Wochen soll Charles 100.000 Dollar
zahlen. Da er das Geld nicht hat und seinen Erpresser loswerden will, greift
er zu außergewöhnlichen Maßnahmen.
zur Rezension
Getäuscht, 20059
(Detour 2006)
Das New Yorker Ehepaar Paul und Joanna Breidbart hat
schon einiges auf sich genommen, um ein Kind zu bekommen.
Als letzten Ausweg wenden sie sich an einen Anwalt, der sich
auf Adoptionen spezialisiert hat. Er vermittelt ihnen ein
kolumbianisches Mädchen, das sie in Bogota abholen sollen.
Trotz aller Warnungen von Freunden und Verwandten begeben
sich die beiden in das krisendurchschüttelte Land. Und obwohl
Paul, der als Risikomathematiker bei einer Versicherung arbeitet,
alle Eventualitäten durchkalkuliert hat, werden sie samt
ihres neuen Kindes auch prompt entführt. Paul wird gezwungen,
als Drogenkurier Kokain in die USA zu schmuggeln. Ihm bleiben
17 Stunden, um den Stoff in New Jersey abzuliefern und seine
Familie lebend wieder zu sehen. Ein gnadenloser Wettlauf
mit der Zeit beginnt.
zur Rezension
Lügenspiel, 2008
(Deceit 2006)
om Valle hat zu hoch gepokert. Als Journalist einer hochrangigen
New Yorker Zeitung schrieb er so lange fingierte Artikel, bis
er ausflog. Jetzt sitzt er in einem kleinen kalifornischen
Kaff mitten in der Wüste und schreibt für die lokale Provinzpresse.
Statt politisch-brisanter Reportagen füllen Unfälle, Vereinsjubiläen
und Stadtfeste seine Kolumnen. Bis er zu einem Unfall auf dem
nahe gelegenen Highway gerufen wird und bei der Recherche über
die beiden Opfer auf eine unglaubliche Spur stößt. Sie führt
ihn zu einer Jahrzehnte zurückliegenden Katastrophe, die ein
ganzes Dorf auslöschte. Sein Ehrgeiz ist sofort geweckt, winkt
hier doch seit langem wieder eine echte Story. Doch dann überschlagen
sich die Ereignisse und aus dem schnüffelnden Journalisten
wird selbst ein Gejagter.
zur Rezension
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