Tom Liehr: Stellungswechsel
Stellungswechsel von Tom Liehr ist eine charmante Komödie, die sehr an den englischen Erfolgsfilm „Ganz oder gar nicht“ erinnert.
Was tun, wenn das Konto im absolut roten Bereich angekommen ist?
Der arbeitslose Germanist Frank, der erfolglose Polizist Gy und der gescheiterte
Feinkosthändler Olli sehen nur einen Ausweg: Sie gründen einen Escort-Service
für Frauen. Zusammen mit dem glücklosen Geschäftmann Giselher und dem
verschlafenen Jungspunt Lasse stellen sich die grundverschiedenen Männer
der weiblichen Kundschaft als „Deutsche Feinkost zum Anfassen“ zu Verfügung.
Und was anfänglich nur allzu unbeholfen und chaotisch beginnt, entpuppt
sich bald als prima Geschäftsidee.
Stellungswechsel von Tom Liehr ist eine
charmante Komödie, die sehr an den englischen Erfolgsfilm „Ganz oder
gar nicht“ erinnert. Mit Wortwitz und Situationskomik lässt er seine
fünf Jungs viele lustige und peinliche Situationen durchleben. Und natürlich
kommt es – so viel sei schon verraten - auch zu dem einen oder anderen
Happy End. Eine leicht bekömmliche deutsche Unterhaltungskomödie aus
der bayerischen Landeshauptstadt.
Der gleichnamige Film „Stellungswechsel“
von Maggie Peren mit Florian Lukas, Sebastian Bezzel, Gustav-Peter Wöhler,
Herbert Knaup und Kostja Ullmann ist soeben in den Kinos gestartet –
erst lesen, dann gucken (oder umgekehrt)!
Tom Liehr, geboren 1962 in
Berlin, war Mitte der Achtziger Redakteur bei "P.M.", 1990
Sieger und Drittplazierter des ersten "Playboy-Literaturwettbewerbs".
Zwischenzeitlich tätig als Computerverkäufer, Softwareentwickler, Unternehmensberater,
Rundfunkproduzent, Diskjockey. Seit 1998 Besitzer eines Unternehmens
für Softwareentwicklung im sozialen Bereich.
Rezension von Silke Schröder
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