Kathy Reichs: Totenmontag
Totenmontag von Kathy Reichs hat den richtigen Thrill und ist für jeden Tempe Brennan Fan ein Muss
Am Anfang klingt es noch nach einer harmlosen
Grusel-Geschichte: In einem Keller in Montreal werden drei skelettierte
Leichen gefunden. Im 18. Jahrhundert, so glaubt die örtliche Polizei, seien
die Toten gestorben.
Doch Dr. Tempe Brennan, die als forensische Anthropologin
die wissenschaftliche Spurensicherung an den alten Gebeinen übernimmt, ist
anderer Meinung. Sie glaubt, dass die drei Todesfälle jüngeren Datums sind.
Und sie hat Recht. Durch ihre Hartnäckigkeit und ihre akribische Knochenarbeit
kommt sie der ungeheuerlichen Wahrheit auf die Spur - und bringt nicht nur
sich in Gefahr, sondern auch ihre beste Freundin.
In Kathy Reichs siebten
Roman "Totenmontag" geht es um Entführung und Misshandlung junger Mädchen. "Totenmontag" spielt
diesmal in Montreal, denn wie die Autorin selbst, hat Kathy Reichs Heldin zwei
Arbeitsplätze: Einen in Charlotte, USA und den anderen in Montreal, Kanada.
Die Story ist zwar nach bewährtem Muster gestrickt, aber sie führt uns durch
einen sehr spannenden Handlungsbogen gut platzierter Überraschungen. Zugegeben,
manche Passagen sind etwas sehr brutal, aber wir lernen gleichzeitig wieder
eine Menge über forensische Anthropologie. Für jeden Tempe Brennan Fan und
für die, die es werden wollen, hat dieser Krimi den richtigen Thrill.
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Rezension von Silke Schröder
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