Terry Goodkind: Die Säulen der Schöpfung
Im 13. Band seines Zyklus SCHWERT DER WAHRHEIT – DIE SÄULEN DER SCHÖPFUNG erzählt Terry Goodkind aus Sicht der jungen Frau Jennsen.
Jennsen wird von Kindheit an von quälenden inneren Stimmen heimgesucht, die ihr ganzes Sein beherrschen. Ihre verzweifelte Suche nach Rettung ist gleichzeitig eine Suche nach ihrer im Dunkeln liegenden Herkunft – doch das Streben der jungen Frau führt sie und die Bewohner des Reichs D’Hara immer tiefer ins Unheil.
Endlich scheint sich ein rettender Ausweg zu zeigen: die Vernichtung von Richard Rahl und seiner Frau Kahlan, die Jennsen für die Abgesandten des Bösen hält. Die beiden haben sich nach langer Trennung wieder gefunden und wollen zurück zu ihrem Volk – und ahnen noch nicht, dass sie sich nicht nur auf der Flucht vor dem drohenden Wintereinbruch befinden. Die unerschrockene Jennsen lauert ihnen auf, als sie plötzlich einen fürchterlichen Verrat ihres Halbbruders erkennt. Und langsam zu begreifen beginnt, dass die Wahrheit ihrer Existenz in den „Säulen der Schöpfung“ verborgen liegt …
In dem 13. Band seines Zyklus „Schwert der Wahrheit -Die Säulen der Schöpfung“ beschäftigt sich Terry Goodkind nicht mit seinen Hauptfiguren Richard und Kahlan, sondern erzählt die Geschichte aus Sicht der jungen Frau Jennsen. Die ist überzeugt, dass unsere Helden ihre Feinde sind. Kennt man die ersten Bände nicht, wird diese Idee leicht zur Falle, und man versteht die Ironie in der Geschichte nicht. Allerdings haben wahre Fantasy-Fans alle vorherigen Bänder verschlungen.
Die Geschichte um die junge Jennsen gewinnt etwas langsam an Schwung. Ellenlange Beschreibungen verleiten dazu, einige Passagen zu überspringen, um endlich an den Kern der Handlung zu kommen. Aber dann ist es super spannend, auch wenn unsere Heldin manchmal etwas naiv daher kommt. Insgesamt möchte ich aber jedem raten, mit dem ersten Band anzufangen, um sich von dieser fantastischen Geschichte mitreißen (oder gefangen nehmen) zu lassen.







