Reginald Hill: Das Fremdenhaus
Reginald Hill ist mit DAS FREMDENHAUS eine spannende Story ĂŒber Ahnenforschung, vergangene Verbrechen und gegenwĂ€rtige Schuld gelungen.
Sam Flood ist eine junge Mathematik-Studentin aus Australien. ie in dem kleinen Ort Illthwaite im Nordwesten Englands nĂ€heres ĂŒber die Geschichte ihrer GroĂmutter erfahren will. Ihre Oma, die aus dem Ărtchen stammt und deren Eltern frĂŒh verstarben, wurde, wie viele andere unerwĂŒnschten Kinder auch. Anfang der 60er Jahre von der englischen Regierung nach Australien umgesiedelt.
In dem Ort stöĂt Sam nicht nur auf eine Mauer des Schweigens. Sie lernt dort auch den jungen spanischen Historiker und Theologen Miguel Madero kennen, der ebenfalls seiner Familiengeschichte auf der Spur ist. Nach anfĂ€nglichen Anfeindungen merken die beiden, dass sie am gleichen Strang ziehen und StĂŒck fĂŒr StĂŒck kommen sie sich. Und den Geheimnissen des Dorfes und seiner Einwohner nĂ€her.
Reginald Hill ist eine spannende Story ĂŒber Ahnenforschung, vergangene Verbrechen und gegenwĂ€rtige Schuld gelungen. Mit malerischen Landschaften, kauzigen Dorfbewohnern und einer Prise trockenem Humor erzĂ€hlt er zwei unterschiedliche Familiengeschichten. Die in einem kleinen englischen Ort ihren Ursprung haben.
Obwohl die beiden erzĂ€hlten Geschichten erst einmal nichts miteinander zu tun haben. Und die Geschehnisse auch Jahrhunderte auseinander liegen, verwebt Hill sie doch zu einem spannenden Drama, das seine Auflösung erst in der Gegenwart findet. Ein Buch voller packender Geschichte(n) und prall gefĂŒllter Gegenwart. Spannend und herzlich zugleich.
Reginald Hill (1936 – 2012) lebte ĂŒber Jahrzehnte in der englischen Grafschaft Yorkshire. Wo auch die allermeisten seiner Romane spielen. Allen voran die berĂŒhmte Reihe mit den Ermittlern Dalziel und Pascoe.

© Ehrenwirth Verlag
541 Seiten
Mai 2008
ISBN: 978-3431037043
Original:
The Stranger House
Spannende Krimi – Buchtipps aus England






