Anna Shevchenko: Ein fatales Erbe
In dem Thriller EIN FATALES ERBE erzählt Anna Shevchenko vom ukrainischen nationalen Traum, der Legende um den Kosakenschatz.
Taras Petrenko, ein ehrgeiziger junger Agent, arbeitet im Archiv des russischen Geheimdienstes, als er über eine Akte stolpert. Die auf einen uralten Fall hindeutet und das politische Gefüge Europas verändert könnte. Zwar sind die vergilbten Papiere nicht ganz vollständig, doch sie enthalten Hinweise auf den Verbleib des legendären Goldschatzes von Zar Peter dem Großen, der angeblich von den Kosaken gestohlen wurde. Bei seinen Nachforschungen trifft Taras die junge Londoner Anwältin Kate, die ebenfalls dem Schatz auf der Spur ist. Und die zugleich versucht herauszufinden, wer ihren Freund, den Archivar Andrij ermordet hat, als dieser ihr bei den Recherchen helfen wollte. Dieser Fall, soviel ist sicher, ist alles andere als kalt! Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und niemand kennt den Preis für den Sieg.
Ein fatales Erbe
„Ein fatales Erbe“ von Anna Shevchenko ist kein klassischer Thriller. Der Roman erzählt vom ukrainischen „nationalen Traum“, von der Legende um den unermesslich großen „Kosakenschatz“. Der die Ukraine und all seine Einwohner von jedwelcher Sorge befreien kann. So enthält „Ein fatales Erbe“ nicht nur eine spannende Story. Sondern auch eine Reise in die Vergangenheit der Ukraine und das Jahrhunderte lang schwierige Verhältnis zwischen dem großen Russland und seinem kleinen ukrainischen Nachbarn.
In zwei parallelen Handlungssträngen erzählt Anna Shevchenko die Geschichte ihrer beiden Protagonisten. Und wĂĽrzt die Handlung immer wieder mit AusflĂĽgen quer durch die Jahrhunderte zu den wichtigen historischen Eckpfeilern der alten Legende. Das grafisch schön gestaltete Buch ist zwar nicht immer leichte Kost. Aber wer einmal einen spannenden Blick auf die Sagen-durchwobene Geschichte Osteuropas werfen will, liegt mit diesem History-Thriller „Ein fatales Erbe“ von Anna Shevchenko genau richtig.
Anna Shevchenko, aufgewachsen in der Ukraine, studierte Sprachwissenschaften an den Universitäten von Kiew und Cambridge. Sie spricht sieben Sprachen. Nach ihrem Studium begann sie als Übersetzerin, Beraterin und Unterhändlerin zu arbeiten.







