Christine Drews: Nach dem Schweigen
Christine Drews schafft mit NACH DEM SCHWEIGEN einen spannenden Familienthriller, der mit unvorhergesehenen Wendungen überrascht.
Als die Unternehmerin Ellen Cramer von einem Londoner Hochhaus in den Tod stürzt, geht die Polizei schnell von einem Selbstmord aus. Denn nichts deutet auf ein Fremdverschulden hin. Doch ihre Nichte Saskia glaubt nicht an einen Freitod. Dafür war ihre warmherzige Tante viel zu zuversichtlich. Während Saskia sich mit ihrem Bruder Max darauf vorbereitet. Die weit verzweigten Geschäfte der Firma zu übernehmen, beginnt sie mit eigenen Recherchen zum Tod ihrer geliebten Tante. Dabei stößt sie auf alte Familiengeheimnisse, die ihr mehr als nur unheimlich sind.
Christine Drews schafft mit „Nach dem Schweigen“ einen Familienthriller. Der zwar in London spielt, aber ohne große Bezüge auf die Millionenmetropole auskommt. Geschickt baut sie eine Story auf, die zunächst wie ein klassischer Whodunit-Krimi daherkommt, sich jedoch zum grandiosen Familiendrama auswächst. Immer mal wieder wechselt sie dabei die Erzählperspektive und bezieht auch Außenstehende ein, um die Varianten ihres Vorgehens zu erweitern. Im Mittelpunkt steht jedoch die frisch gebackene Unternehmenserbin Saskia. Die bald erkennen muss, dass in dieser Familie nichts ist wie es scheint. Und dass sie sich nur auf sich selbst verlassen kann. So ist „Nach dem Schweigen“ von Christine Drews ein unterhaltsamer Krimi, der mehr als einmal mit guten, unvorhergesehenen Wendungen überrascht.
Christine Drews war schon lange als Drehbuchautorin erfolgreich, bevor sie sich an ihren ersten Roman wagte. Ihr Krimidebüt Schattenfreundin begeisterte zahlreiche Leser in ganz Europa. Nach einigen Stationen im Ausland lebt Christine Drews heute mit ihrer Familie in Köln.







