Paul Grote: Ein Riesling zum Abschied
EIN RIESLING ZUM ABSCHIED von Paul Grote ist ein Krimi mit Wissen ĂŒber den deutschen Riesling Wein und Infos ĂŒber den ökologischen Weinbau.
Die Studentin fĂŒr internationalen Weinbau Alexandra Lehmann wird erschlagen in ihrem Appartement aufgefunden. TatverdĂ€chtig ist ihr Freund Manuel Stern, der aus reichem Elternhaus stammt und zusammen mit seinen beiden WG-Mitbewohnern Thomas und Regine an der Hochschule fĂŒr Weinanbau in Geisenheim studiert. Thomas und Manuel verbindet noch mehr. Denn gemeinsam mit Thomas‘ Vater Phillip betreiben sie bereits ein eigenes Weingut in der Pfalz. So glaubt Thomas auch nicht an die Schuld seines Kompagnons, dessen einziges Manko darin besteht, zur Tatzeit kein Alibi zu besitzen. Eher glaubt er, dass es sich die Polizei und die Staatsanwaltschaft leicht machen möchten. Zusammen mit der Umweltdozentin Johanna Breitenbach beginnt Thomas mit eigenen Ermittlungen. Doch irgend jemand torpediert ihre Recherchen, und schon bald kursieren, aus unbekannter Quelle, böse GerĂŒchte ĂŒber Thomas und Johanna.
Die beiden merken: der Kampf um die Wahrheit wird nicht leicht. Der Autor Paul Grote ist ein echter Weinkenner, und dieses fulminante Wissen fĂŒllt er nicht in Flaschen oder trockene Abhandlungen, sondern er verpackt es in spannende Krimis.
Fazit von: Ein Riesling zum Abschied
Nachdem sein letzter Band „Der Champagner-Fonds“ in der französischen Champagne angesiedelt war, spielt „Ein Riesling zum Abschied“ im Rheingau. Erneut tauchen darin seine Helden Thomas und Phillip Achenbach auf, die schon im „Champagner-Fonds“ Licht in das Dunkel mancher Weinkeller bringen mussten. „Ein Riesling zum Abschied“ bietet als Krimi keine groĂen Ăberraschungen, zeichnet sich aber durch kenntnisreiche Hintergrundinformationen ĂŒber einen Wein aus, den wohl jeder im Keller liegen oder zumindest schon einmal getrunken hat: den deutschen Riesling. DarĂŒber hinaus beschĂ€ftigt er sich mit dem ökologischen Weinbau und der sehr, sehr groĂen Rolle der chemischen Industrie in der Weinproduktion. Ein weiterer unterhaltsamer Krimi fĂŒr alle Freunde des guten Tropfens.
Paul Grote, geboren 1946, berichtete fĂŒnfzehn Jahre lang als Reporter fĂŒr Presse und Rundfunk aus SĂŒdamerika. Dort begegnete der professionellen Seite des Weinbaus. Seit 2003 lebt er wieder in Berlin und widmet sich dem Schreiben. Seine FĂ€higkeiten als Sprecher machen seine Lesungen in Buch- und Weinhandel zu besonderen Erlebnissen. Weitere Paul Grote Wein-Krimis: # Ein Riesling zum Abschied # Der Champagner Fond # Sein letzter Burgunder # Der Weg des Barolo # Der Wein des KGBs







