Stefan Slupetzky: Die RĂŒckkehr des Lemming
DIE RĂCKKEHR DES LEMMING von Stefan Slupetzky ist ein eicht ĂŒberdreht-spaĂiger Krimi aus Wien mit einer richtig schönen Ăberraschung.
Jeden Morgen steigt diese junge Frau in die Tram des StraĂenbahnfahrers Theo Ptak. Theo findet sie ungemein attraktiv und ist entsetzt, als sie eines Morgens direkt vor seinen Augen entfĂŒhrt wird. Er bittet den Mann seiner Tante, den ehemaligen Kripobeamten Leopold âLemmingâ Wallisch um Hilfe. Der will eigentlich nichts mehr mit Ermittlungen zu tun haben, doch aus GefĂ€lligkeit beginnt er, ein wenig zu recherchieren. Und tatsĂ€chlich: Schon bald stöĂt er auf die Leiche eines Reisejournalisten. Es sieht aus, als sei die junge Frau in höchster Gefahr â oder doch nicht?
Zwei parallele, zeitlich weit auseinander liegende HandlungsstrĂ€nge verfolgt Stefan Slupetzky in seinem neuen Wiener Krimi âDie RĂŒckkehr des Lemmingâ. Einerseits die seines eigenwilligen Helden Leopold âLemmingâ Wallisch, der hier einmal mehr auf sehr eigenwillige Art seinen Ermittlungen in einem EntfĂŒhrungsfall nachgeht, und andererseits die eines jungen Mannes namens Max, der im 17. Jahrhundert kurz nach dem 30-jĂ€hrigen Krieg die beiden Vögel Kaspar und Pannonia von einer langen Seefahrt mit nach Hause bringt. Stefan Slupetzky erzĂ€hlt die Story in dem ihm eigenen, humorvollen Stil, so dass auch der neue Lemming-Fall wieder ein unterhaltsamer, stellenweise leicht ĂŒberdreht-spaĂiger Krimi mit einer richtig schönen Ăberraschung am Ende ist (Mehr wird hier aber nicht verraten – lest selbst).
Stefan Slupetzky, 1962 in Wien geboren, schrieb und illustrierte mehr als ein Dutzend Kinder- und JugendbĂŒcher, fĂŒr die er zahlreiche Preise erhielt. Seit einiger Zeit widmet er sich vorwiegend der Literatur fĂŒr Erwachsene und verfasst BĂŒhnenstĂŒcke, Kurzgeschichten und Romane. FĂŒr den ersten Krimi um seinen Antihelden Leopold Wallisch, „Der Fall des Lemming“, erhielt Stefan Slupetzky 2005 den Glauser-Preis, fĂŒr „Lemmings Himmelfahrt“ den Burgdorfer Krimipreis. „Lemmings Zorn“ wurde 2010 mit dem Leo-Perutz-Preis







