Simon Beckett: Verwesung
2011,  Englische Krimis,  Thriller

Simon Beckett: Verwesung

In seinem Thriller VERWESUNG gelingt es Simon Beckett von der ersten Seite an eine immense Spannung aufzubauen.

Vor acht Jahren half der forensische Anthropologe Dr. David Hunter bei der Suche nach mehreren Frauenleichen, die der äußerst brutal vorgehende Täter Jerome Monk im Dartmoor verscharrt haben sollte. Außer der Profilerin Sophie Keller und einem forensischen Archäologen wurde auch der im Hochsicherheitstrakt einsitzende Monk selbst herbeigeholt, um sich an die von ihm geschaufelten Gräber zu erinnern. Doch die Aktion wurde ein völliges Desaster, der Gefangene konnte fast entkommen und die Leichen wurden nie gefunden.

Acht Jahre später erfährt David Hunter von dem damals ebenfalls beteiligten Polizisten Terry Connors, dass Monk aus seinem Gefängnis ausgebrochen ist und sich nun an allen rächen will, die an den Ermittlungen in seinem Fall mitgewirkt hatten. Gleichzeitig meldet sich Sophie Keller bei ihm, die mittlerweile selbst im Dartmoor wohnt und ihm etwas sehr wichtiges mitzuteilen hat – persönlich, nicht am Telefon. Doch als David bei ihr eintrifft, liegt seine frühere Kollegin zusammengeschlagen und bewusstlos im Badezimmer ihres einsamen Hauses. Hat Monk bereits zugeschlagen?

Verwesung

„Verwesung“ ist Simon Becketts vierter Thriller mit dem forensischen Anthropologen David Hunter. Diesmal taucht Beckett tief in die Vergangenheit seines Helden ein und offenbart Einiges aus dessen früherem Leben. Dass der Ermittler seit dem Tod seiner Frau nie wieder so recht glücklich wurde und auch keine glückliche Hand mit neuen Bekanntschaften hat, gibt dieser Geschichte, wie auch schon den vorhergehenden, eine tragisch-sympathische Komponente. Dazu schafft es Beckett mit seinem gefälligen Schreibstil, von der ersten Seite an eine immense Spannung aufzubauen und aus der Story einen echten Pageturner zu machen – . auch wenn die Geschichte durchaus ein wenig raffinierter gestrickt sein könnte. So ist „Verwesung“ von Simon Beckett wieder ein echter David Hunter-Thriller mit einem leicht melancholischen, aber sehr sympathischen Helden.

Simon Beckett, geboren 1968, versuchte sich nach Abschluss eines Englischstudiums als Immobilienhändler, lehrte Spanisch und war Schlagzeuger. 1992 wurde er freier Journalist und schrieb für bedeutende britische Zeitungen wie “Times”, “Daily Telegraph” oder “Observer”. Im Laufe seiner journalistischen Arbeit spezialisierte Beckett sich auf kriminalistische Themen. Als Romanautor trat er zuerst 1994 an die Öffentlichkeit. Simon Beckett ist verheiratet ist und lebt in Sheffield.

hallo-buch.de - Rezensionen und Buchtipps von Silke Schröder
hallo-buch.de

      

© Wunderlich Verlag
448 Seiten
Februar 2011
ISBN-: 978-3805208673
Original:
The Calling of the Grave

      

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