Theresa Schwegel: Gesetz der Spinne
Theresa Schwegel liefert mit GESETZ DER SPINNE einen knallharten Polizeithriller ab mit nervenaufreibender Undercover-Arbeit.
Craig McHugh arbeitet als Undercover-Agent bei der Chicagoer Polizei. Seit lĂ€ngerem ist er einer asiatischen Drogen-Bande auf der Spur. Der Einsatz fordert von ihm Tag und Nacht höchste Konzentration und zehrt an seinen Nerven. In seiner Ehe kriselt es. Seine Frau Leslie verdĂ€chtigt ihn der Untreue und seine 16-jĂ€hrige Tochter geht lĂ€ngst ihre eigenen Wege. Dumm nur, dass sie auf einer Rave-Party mit jeder Menge Ecstasy erwischt wird und die Spur der Drogen ausgerechnet zu jener Bande fĂŒhrt, die Craig im Visier hat. Seine Familie gerĂ€t in den Blickwinkel der Verbrecher und Craigs Tarnung droht aufzufliegen …
Gesetz der Spinne
Theresa Schwegel liefert mit âGesetz der Spinneâ einen knallharten Polizeithriller ab. Sie beschreibt sehr anschaulich die hochgradige Belastung, die eine solche Arbeit mit sich bringt â beruflich wie privat: Die Familie des Ermittlers entfremdet sich immer mehr, VorwĂŒrfe und Misstrauen sind die Folge.
Leider bleibt die Story trotz aller Verwicklungen und Action ein wenig farblos. Die Ereignisse reihen sich unvermittelt aneinander, und auch die Figuren bleiben zum Teil schemenhaft und entsprechen nur zu oft den Klischees. Dennoch: âGesetz der Spinneâ von Theresa Schwegel ist ein spannender, in den USA hochgelobter Blick in die fiktive Welt der polizeilichen Undercoverarbeit. Wer auf coole Agenten-Action-Storys steht, fĂŒr den ist dieses Buch genau das Richtige.
Die Autorin
Theresa Schwegel, Mitte 20, ist in Chicago aufgewachsen und hat dort Filmwissenschaften mit dem Schwerpunkt Drehbuch studiert. Mit ihrem DebĂŒtkrimi, „Officer Down“, gewann sie 2006 auf Anhieb den renommierten Edgar Award. GegenwĂ€rtig lebt sie in Los Angeles.
Der Ăbersetzer
Thomas Bertram, geboren 1954 in Gelsenkirchen, lebt nach Jahren in der schwĂ€bischen Diaspora seit 1996 als freier Lektor, Ăbersetzer, Autor und Herausgeber wieder in seiner Heimatstadt. Wie fast jeder im Ruhrgebiet kam er schon als FuĂballfan auf die Welt. Die Bundesliga betrachtet er natĂŒrlich am liebsten durch die Brille »seines« Klubs Schalke 04, erkennt aber an, dass es noch andere Vereine geben muss.
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