lesende Gartenzwerge
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Sonntag, 04. Dezember 2011

© cbj Verlag
958 Seiten
November 2011
ISBN: 978-3570138168
Original: Inheritance:
The Vault of souls

Christopher Paolini: Eragon - Das Erbe der Macht

ERAGON - DAS ERBE DER MACHT von Christopher Paolini ist der würdige Abschluss eines spannenden Leseabenteuers für junge Leute, die große Schlachten und kleine Wunder lieben.

Immer noch regiert der grausame König Galbatorix über Alagaësia. Doch die Völker, wie die menschlichen Varden, die Elfen, die Zwerge, aber auch die Werkatzen und selbst die hässlichen Urgals, haben sich zur finalen Schlacht gegen den Drachentöter zusammengeschlossen. Der Kampf ist scheinbar aussichtslos, denn Galbatorix hat sein Land mit unbarmherziger Magie und durch die Macht der Drachen, deren Seelenhort Eldunarí er an sich gerissen hat, fest im Griff. Eragon aber glaubt, dass an der hoffnungsvollen Prophezeiung der alten Werkatze Solembum etwas Wahres dran sein muss, auch wenn sie noch so fantastisch klingt. So macht er sich mit seinem Drachen Saphira auf nach Vroengard, der seit Jahren verlassenen Insel, um dort das mysteriöse Tal der Seelen zu finden. Währenddessen kämpfen seine Gefährten den Kampf ihres Lebens. Schafft es Eragon noch rechtzeitig, unerhoffte Hilfe herbei zu holen?

Endlich ist es soweit: Das große Abenteuer um Eragon und seinen Drachen Saphira geht in die letzte Runde und steigert sich zu einem finalen Showdown. Die Story sollte eigentlich nach drei dicken Bänden zu Ende gewesen sein, doch wegen der guten Verkaufszahlen wurde das Finale in den vierten, jetzt erschienenen Band „Das Erbe der Macht“ verschoben. Der mittlerweile 28-jährige Autor Christopher Paolini, der mit 15 Jahren das erste Buch „Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter“ herausbrachte, erzählt die Geschichte von Eragon und Saphira konsequent zu Ende. Dabei müssen seine Figuren nicht nur jede Menge blutige und auf die Dauer etwas langatmige Schlachten schlagen, sondern sich auch mit fieser Magie auseinandersetzen und natürlich fast immer Übermenschliches leisten. Dabei bedient sich Paolini reichlich aus der Ideen-Kiste der altehrwürdigen Tolkien-Trilogie „Herr der Ringe“. Und auch wenn Band Vier nicht mehr ganz den Zauber der ersten Bücher erreicht, ist Eragon "Das Erbe der Macht“ der würdige Abschluss eines spannenden Leseabenteuers für junge Leute, die große Schlachten und kleine Wunder lieben.

Als Jugendlicher entdeckt Christopher Paolini, der nie eine öffentliche Schule besuchte, die Welt der Bücher. Hingerissen verschlingt er J. R. R. Tolkien, Raymond Feist, die nordischen Heldensagen - und erschafft mit 15 Jahren eine ganz eigene, komplexe Fantasy-Welt, Alagaësia. "Eragon" erscheint zunächst im Eigenverlag und avanciert durch Mundpropaganda zum heimlichen Bestseller.

Rezension von Silke Schröder



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